Content Management System 2016
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Aktuelle CMS einander gegenüberzustellen und Resümees zu kennen ist die Basis vernünftiger Auswahlentscheidungen. Wer mit Content – also Texte, Bilder, Videos und Verlinkungen arbeitet, sollte sich mit allen Möglichkeiten vertraut machen und zumindest die Potenziale der gängigsten Alternativen abschätzen können.

Content Management Systeme 2016 – ein Überblick

Aktuelle CMS einander gegenüberzustellen und Resümees zu kennen ist die Basis vernünftiger Auswahlentscheidungen. Wer mit Content – also Texte, Bilder, Videos und Verlinkungen arbeitet, sollte sich mit allen Möglichkeiten vertraut machen und zumindest die Potenziale der gängigsten Alternativen abschätzen können. Bis zu 300 Programme sind es mittlerweile, die jeweils mit teils unterschiedlichen Eigenschaften werben. Eine Einschätzung des Preis-Leistungsverhältnisses ist schwierig. Dazu muss man sich dessen bewusst sein, was man braucht und was nicht.

Was muss man vorab wissen?

  • Inhalte der geplanten Webseite
  • Wie viele Personen daran arbeiten
  • Anbindung an andere Systeme geplant?

Wer diese Antworten kennt, weiß bereits, welche der drei Grundarten an CMS-Systemen infrage kommen. Drei Kernebereiche lassen damit nach der Anwendungsart einteilen.



Klassisches Managementsystem:

Hier liegt der Fokus in der Aufbereitung einzustellender Daten. Es sind mehrere Zugänge für die Betreibung zu schaffen, die mit eingrenzbaren Rechten einhergehen. Die Integration multimedialen Contents ist das Hauptziel. Hinzu kommt die Frage der Mehrsprachigkeit und ob das Verfassen von News rasch abläuft.

Blog

Beim Bloggen von heute sind vor allem die Verknüpfung mit Social Media und ebenfalls einfaches Erfassen von News wichtig. Die WEB2-Funktionen dürfen hier nicht fehlen. Die konkrete Kommunikationsform mit den Besuchern ist zu durchleuchten – hier ergeben sich bunte Möglichkeiten, derer man sich im Vorfeld bewusst sein sollte.

Online-Communities

Hier kommen die größten Herausforderungen auf einen Betreiber zu: Die Errichtung einer eigenen Plattform benötigen sogenannte Open-Source-Lösungen. Das bedeutet, die Lösung ist offen und kann von jedermann einfach bedient werden. Dazu muss der Quellcode offen sein. Eiene andere Form bildet die proprietäre Lösung: sie wird von einem Unternehmen alleine betrieben. Der Preis ist dabei höher und eine Anpassung an den neuesten Stand kann nicht eigenständig erfolgen.
Eine Überschau aller CMS-Lösungen ist freilich nicht möglich. Die bekanntesten Angebote sind WordPress, Typo 3 und Joomla. Wer diese besser kennt, kann – und sollte – sich auch mit ähnlichen Angeboten auseinandersetzen, immerhin sind die Anforderungen immer individuell und es sind Preisvorteile bei weiteren Vergleichen möglich. Eine Erklärung zu diesen drei Lösungen wird wie folgt anhand einfacher Resümees veranschaulicht:

Wordpress

Diese vom einfachen Blog- zum CMS-System herangereifte Lösung findet ihre Wertschätzung vor allem aufgrund ihrer einfachen Bedienung mit wenig Aufwand. Die mannigfaltigen Features können ihrerseits beeindrucken: Widgets und Plugins stehen reichlich zur Auswahl und bei den Designs ist es so gut wie ausgeschlossen, dass nicht für jeden etwas dabei wäre. Vielmehr hat der Anwender die „Qual der Wahl“ und wird sogar intensiv beschäftigt sein, alle entsprechenden Designvorlagen zu sichten. Das sind klare Pluspunkte.
Als schlecht bewertet wird dagegen die nunmehrige Unübersichtlichkeit. Publiziert man noch dazu in mehreren Sprachen, gibt es definitiv bessere Lösungen. Zudem gilt WordPress nicht als das sicherste CMS, insbesondere bei sehr hohem Traffic bietet der Markt vorteilhaftere Anwendungen.

Typo3

Diese Lösung ist ideal, wenn sehr viele Personen an der Gestaltung mitarbeiten. So wird es etwa von der Sozialdemokratischen Partei Österreichs verwendet und die Mitarbeiter finden sich dabei rasch und ohne Vorkenntnisse zurecht. Der Anbieter widmet sich kontinuierlich möglichen Verbesserungen und das System wächst dabei in Sachen Qualität mit den jeweils aktuellen Anforderungen. Da es viele Features bietet, geht natürlich eine gewisse Komplexität damit einher – dies ist aber als klarer Pluspunkt zu bewerten und die Rechteverteilung lässt auch eine ideale Aufteilung der Aufgaben zu. Das ermöglicht eine Verteilung komplexer Fragen an solche User, die damit auch zurechtkommen während andere nicht damit befasst werden müssen.
Als Nachteil gilt ein vergleichsweise hoher Aufwand. In Verbindung mit Hosting-Paketen wird dieser wieder abgeflacht.

Joomla

Dieses System ist äußerst willkommen bei unprofessionellen Betreibern, die Anwendung ist erstaunlich einfach. Die Verwaltung der Rechte wird hingegen stark kritisiert. Bei vielen Anwendern an einem Projekt sollte man sich dessen vorab bewusst sein.

Tipp: Mit dieser Überschau kann man zu jedem der Anbieter einfach nach Alternativen suchen und erhält ohne besondere Insiderkenntnisse entscheidungsrelevante Informationen.

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Kommentare

2 Kommentare

  • Hi,
    beim WordPress Teil hört sich das so an, als ob WordPress rein für Blogs sinnvoll wäre, das ist jedoch nicht mehr der Fall. Mag sein das es früher nur für Blogs verwendet wurde, aber mittlerweile hat sich das sehr viel weiter entwickelt. Es werden verschiedene Portale, Shops und auch Firmenwebseiten damit betrieben. Und so unsicher ist es auch nicht, man muss nur wissen wie man es anstellt 🙂
    Zum Beispiel das typische /wp-admin/ ist ja quasi eine Einladung für Attacken. Das lässt sich aber auch ganz einfach mal abändern in was man eben haben will /meinzugang/ oder etwas komplexer /pr4asV2/.
    Ich persönlich nutze WordPress und habe damit auch bislang keine Schwierigkeiten gehabt 😀

    • Das ist völlig richtig. WordPress ist mittlerweile von einem reinen Blog System zu einem richtigen Allround System gewachsen, von Blogs bis hin zu Webshops, alles ist mit WordPress möglich. Das kommt im Artikel nicht so ganz hervor.

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